Straßenradrennen "Rund um Sebnitz"

Hobbyradler und Profirennradfahrer kommen in der Sächsischen Schweiz auf ihre Kosten

Das erste „Lenkbare Laufrad" wurde vor über 200 Jahren von Forstmeister Karl Baron von Drais erfunden und unter dem Namen „Draisine" patentiert. In seiner Form und Funktionalität erinnerte es schon damals, trotz Holzrädern und fehlender Pedale, an das heutige Fahrrad.

Seitdem sind viele Jahre vergangen, in denen das Grundmodell diverse Entwicklungsstufen durchlaufen und die heutige Form des Fahrrades mit Gangschaltung, Gummibereifung und leichten Hohlrahmen angenommen hat.

Es dient heutzutage nicht mehr nur als umweltfreundliches Fortbewegungs- und Transportmittel im Alltag, sondern wird von immer mehr Menschen aktiv zur Gesundheitsförderung in der Freizeit oder als Sportgerät genutzt – so auch im Landkreis Sächsische Schweiz, wo Mountainbike, Trekkingrad, Rennrad und E-Bike vom Elbradweg kaum mehr wegzudenken sind.

Dass sich Rennradfahrer auch in Regionen mit größeren Höhenunterschieden wohlfühlen, zeigte sich in diesem Jahr wieder am 15. September in Sebnitz. Die Volksbank Pirna eG präsentierte mit dem Sebnitzer Radfahrerverein 1897 e.V. das 44. Straßenradrennen „Volksbank Classics – Rund um Sebnitz", welches auch in diesem Jahr wieder Ausrichter eines der Bundesligarennen des BDR der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga 2019" war.

Bei strahlendem Sonnenstein und blauem Himmel sammelten sich zahlreiche Starter für die Hobby- und Profirennen. Nachdem im letzten Jahr neue Rundenrekorde aufgestellt wurden, war die Spannung und der Ehrgeiz in diesem Jahr nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei den vielen Zuschauern am Rand zu spüren. Während sich die Kinder auf der Hüpfburg der Volksbank Pirna eG austobten, jubelten die Eltern dem Starterfeld zu.

Pünktlich 10.10 Uhr gingen die Frauen und Juniorinnen auf die Strecke und lieferten sich ein packendes Rennen um Platz Eins. Am Ende absolvierte Svenja Betz vom RSG Placeworkers die Strecke von 78 Kilometern am schnellsten. Mit einem klaren Vorsprung von einer Minute fuhr sie als Solistin durchs Ziel. Auch bei den Herren war von Anfang an richtig Zug im Feld und es gab keine Phase des Einrollens. Immer wieder wurde die Spitze der Führenden angegriffen. Zum Schluss hatte auf der Strecke von 130 Kilometer der Tscheche Adam Toupalik nach einem spannenden Rennen und einem finalen Sprint die Nase vorn.

Nicht um Schnelligkeit, dafür um die meisten Kilometer ging es vom 25.08.-14.09.201 in Pirna und Umgebung. Bereits zum dritten Mal fand die Aktion „Stadtradeln" im Landkreis Sächsische Schweiz statt. Mit dem Ziel einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben, erradelten insgesamt 798 Teilnehmer in 46 Teams im Zeitraum von drei Wochen 189.526 Kilometer. Damit steht Pirna ganz weit vorne im Ranking der Kommunen mit einer Einwohnerzahl von 10.000-50.000 Einwohnern: Platz 14 von 535 Kommunen.

Das Team der Volksbank Pirna eG unterstütze die Aktion nicht nur als Partner mit einer Spende, sondern konnte außerdem 19.067 Kilometer zum Gesamtergebnis beitragen. Mit 1.761,5 Kilometern hat sich Lukas Nachtigall an die Spitze geradelt und erhielt als Prämie einen 1g Goldbarren aus der Gold·Welt der Volksbank Pirna sowie einen 100 Euro Gutschein für Fahrrad Gollmann.

Zur Siegerehrung am 12. Oktober begrüßte Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke neben den Organisatoren der Aktion auch zahlreiche Radler und übergab im Großen Rathaussaal die Preise an die besten Teams. Die Volksbank Pirna eG freut sich in der Gesamtwertung über einen überragenden 2. Platz hinter dem Profiteam von „Gollmann".

Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder auf rege Beteiligung im Team der Volksbank Pirna eG wenn es wieder heißt: In die Pedale, fertig, los!

Quelle: Volksbank Pirna

 

 

28.01.2020

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